CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hat nach der Bürgergeld-Reform weitere Verschärfungen gefordert. Mit Blick auf die für März geplante Ablösung des Bürgergeldes durch die neue Grundsicherung sagte Linnemann der „Bild am Sonntag“: „Dann müssen weitere Gesetze folgen. Damit muss Schluss sein.“Wer nur wenige Stunden arbeite, dem solle das Einkommen vollständig auf das Bürgergeld angerechnet werden, schlug Linnemann vor. Heute darf man die ersten 100 Euro behalten, danach werden 80 Prozent angerechnet - das setzt Anreize, wenig zu arbeiten. Das müssen wir umdrehen.“Zugleich erteilte Linnemann den Forderungen der SPD nach neuen Sozialabgaben auf Miet- und Kapitaleinkünfte eine klare Absage.
Source: Der Tagesspiegel February 15, 2026 11:38 UTC