Die Linke und die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik – das ist von jeher eine komplizierte Beziehungskiste. Daraus leite sie ihr „Engagement gegen Krieg, Völkerrechtsbruch, Menschenrechtsverletzungen und militärische Denklogiken im Umgang mit Konflikten ab“. Aber nicht erst seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine ist die Welt komplizierter geworden. Zwar gilt für die Autor:innen weiterhin „das Primat des Zivilen“, das Militärische könne „nicht der Ausgangspunkt emanzipatorischer Konzeptionen von Sicherheit“ sein. Spürbar ist aber das Bemühen, Wege zu finden, anders als zu den destruktiven Wagenknecht-Zeiten mit bestehenden Differenzen nicht spaltend umzugehen.
Source: Die Welt March 02, 2026 18:10 UTC