Rund 22.000 Iraker wurden offiziellen Angaben zufolge aus dem Al-Hol-Lager in Syrien für Familienangehörige von Kämpfern der dschihadistischen Miliz Islamischer Staat (IS) in den Irak verlegt. Das bestätigte der stellvertretende Minister für Migration und Vertriebene im Irak, Karim Al-Nuri, der Deutschen Presse-Agentur am Montag. Die letzten verbleibenden Familien seien an ihre Heimatorte zurückgekehrt, hieß es. Die Übergangsregierung Syriens unter Führung des ehemaligen Al-Qaida-Anführers in Syrien, Ahmad Al-Scharaa, hatte in den vergangenen Tagen damit begonnen, das Camp aufzulösen. Viele der syrischen Bewohner sollen in ein anderes Lager in der Provinz Aleppo im Norden des Landes verlegt worden sein.
Source: Junge Welt February 23, 2026 18:11 UTC