Wahlumfragen sind keine Prognosen für das Wahlergebnis, sondern bilden lediglich die aktuelle politische Stimmung ab. Bei den Umfragen ist stets ein statistischer Fehler von etwa 1 bis 3 Prozentpunkten (Fehlertoleranz) zu beachten, wobei sich die Höhe des statistischen Fehlers an der Höhe der Prozentpunkte einer Partei orientiert. Im horizontalen Balkendiagramm wird diese Fehlertoleranz verallgemeinert und vereinfacht dargestellt durch die Addition oder Subtraktion der um 1 erhöhten Wurzel eines Zehntels des Umfragewertes. Bei den letzten Wahlen lag die mittlere Abweichung von GMS bei 0,94 Prozentpunkten (Durchschnitt aller Einzeldifferenzen als absolute Beträge), wobei maximal um 2,8 und minmal um 0 Prozentpunkte vom Wahlergebnis einer Partei abgewichen wurde. Berücksichtigt wurde die jeweils letzte Wahlumfrage von GMS, die unmittelbar (30 Tage) vor der jeweiligen Wahl veröffentlicht wurde.
Source: Suddeutsche Zeitung January 05, 2026 20:49 UTC