Der Tagesspiegel hat versucht, von Tisherman direkt Antworten auf die entscheidenden Fragen zu bekommen: Wurde jemand tatsächlich erfolgreich wiederbelebt? Zumindest derzeit ist also unklar, ob tatsächlich zuvor tiefgekühlte, definitionsgemäß „tote“ Menschen erfolgreich wiederbelebt wurden. Dabei geht die Hirnaktivität des Patienten fast auf Null – ein ethisches Problem, denn die Ärzte führen so eigentlich aktiv jenen definitionsgemäßen Todeszustand herbei. Und es gibt dokumentierte Einzelfälle, in denen Menschen, deren Körpertemperatur sehr schnell abgefallen war – etwa nach Sturz in eiskaltes Wasser – auch nach vergleichsweise langem Herzstillstand wiederbelebt werden konnten. Die Resultate, etwa Überlebensrate, Ausmaß von möglichen Folgeschäden und dergleichen – sollen mit denen von zehn anderen Patienten verglichen werden.
Source: Der Tagesspiegel November 22, 2019 15:45 UTC