Kritik: Marco Buschmann bei Sandra Maischberger - News Summed Up

Kritik: Marco Buschmann bei Sandra Maischberger


In Marco Buschmanns Rhetorik der höheren Warte gibt es keine Probleme, weder beim Tankrabatt noch bei den Corona-Maßnahmen. Buschmanns Rhetorik der höheren Warte mit Gelsenkirchener Einschlag lässt Sandra Maischberger etwas haltlos Fuchtelndes annehmen, als müsse man die redaktionell im Großen wie im Kleinen auf Alarm Gebriefte an die Hand nehmen und ihr zusprechen: „Ruhig bleiben, Frau Maischberger, ganz ruhig bleiben! Etwas so: „Also, Frau Maischberger, ganz offen gestanden, ich verstehe die Debatte nicht so richtig.“ Oder so: „Frau Maischberger, Ihre Frage tut ein bisschen so, als hätten wir nur das gemacht.“ Oder so: „Frau Maischberger, ich finde, hier werden zwei Dingen miteinander verknüpft, die nicht zwingend etwas miteinander zu tun haben.“Und als die dergestalt immer wieder persönlich Abgestrafte sich in ihr Lachen retten möchte, vom Lachen geschüttelt wird, sagt Buschmann: „Nee, Frau Maischberger, ich weiß gar nicht, warum Sie lachen.“ Augenblicklich scheint Frau Maischberger das Lachen im Halse stecken zu bleiben. Die methodisch auf Verschärfung der Corona-Maßnahmen „jetzt!“ dringende Frau Maischberger steht plötzlich als Gefährderin da. Und Frau Maischberger arbeitet dem Minister in die Hände, wenn sie außer Acht lässt, dass der Ifo-Präsident Clemens Fuest den Sinn des Tankrabatts in Frage stellt, obwohl er mehrheitlich beim Verbraucher ankomme.


Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung June 16, 2022 17:46 UTC



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