Manche Beobachter und Kommentatoren meinen, es sei die schwerste Krise seit der Vertreibung des Schahs und der Gründung der Islamischen Republik 1979. Die Krise im Iran ist nicht zuletzt eine Krise des Vertrauens in die Regierenden und der Zuversicht, dass die Lage in absehbarer Zeit besser werden könnte. Steinitz schätzte damals, dass Irans Verluste durch die neuen Sanktionen sich zum Jahresende auf 45 bis 50 Milliarden US-Dollar summieren würden. Ein Haupteffekt der US-Sanktionen besteht darin, dringend notwendige Investitionen zur Instandsetzung, Ausweitung und Modernisierung der iranischen Erdöl- und Erdgasförderung zu verhindern. Die Kosten der Schäden auf iranischer Seite werden auf weit über 100 bis zu 300 Milliarden US-Dollar geschätzt.
Source: Junge Welt January 04, 2026 18:30 UTC