Diese Einschätzung zweifelt der Krebsforscher Siegfried Knasmüller entschieden an – sie basiere auf fragwürdigen und veralteten Untersuchungen. Ein Schild mit der Aufschrift „Wir haben Glypho satt“ bei einer Demonstration gegen die Agrarindustrie (Archivbild)AnzeigeDer Wiener Krebsforscher Siegfried Knasmüller zweifelt einem „Spiegel“-Bericht zufolge die Unbedenklichkeitseinschätzung von Glyphosat durch EU-Behörden an. Eine Studie des Toxikologen lege nahe, dass diese Einschätzung auf fragwürdigen und veralteten Untersuchungen beruhe, berichtete das Magazin am Freitag vorab. Der Krebsforscher untersuchte demnach 53 Studien zu möglichen Erbgutschäden, die die Industrie bei den EU-Zulassungsbehörden eingereicht hatte. Knasmüller hält die Studien, die die Unbedenklichkeit von Glyphosat belegen sollen, für ein „Desaster“.
Source: Die Welt July 02, 2021 19:41 UTC