Die Tageszeitung "Neues Deutschland" kommentiert die Forderungen der OECD nach mehr Investitionen:"Nachdem Gewerkschaften und Industrielobby Anfang dieser Woche gemeinsam eine Investitionsoffensive von der Bundesregierung forderten, ruft nun auch die Industriestaatenorganisation OECD dazu auf, mehr zu machen. Es sind also längst nicht mehr die üblichen verdächtigen linken Ökonomen, die ein staatliches Handeln fordern. Es wissen auch reichlich andere Experten, die fern des Vorwurfs sind, Linkskeynesianer zu sein, dass ein Griff in die Portokasse nicht reicht, um die drängendsten Probleme der Zeit zu lösen. Was jetzt noch hinzukommt, ist, dass solche Investitionen in die Zukunft eine zweite, kurzfristigere Aufgabe erfüllen würden: Sie würden die Konjunktur stabilisieren - in einer Zeit, in der es in der Wirtschaft längst nicht mehr so rund läuft wie in den Jahren zuvor." (folgt vier)
Source: Neues Deutschland November 21, 2019 17:03 UTC