Wasser- und Schlammmassen trafen 17 Stadtviertel von Mocoa, wie der Direktor des nationalen Notdienstes, Carlos Iván Márquez, sagte. Erst vor kurzem waren bei schweren Überschwemmungen in Peru rund 100 Menschen getötet worden - dort aber hatte es nicht ein so katastrophales Einzelereignis gegeben, die Erdrutsche und Überschwemmungen überraschten viele im Schlaf. Mehr zum ThemaMocoa liegt in der Nähe der Grenze zu Ecuador, rund 630 Kilometer südwestlich von der Hauptstadt Bogotá entfernt. „Uns fehlt Personal, um den Opfern der Tragödie zu helfen“, sagte die Gouverneurin dem Radiosender Caracol. „Mein Haus wurde zerstört, der Schlamm steht bis an die Decke“, sagte der Bürgermeister.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung April 01, 2017 16:31 UTC