Da gibt’s dann ein paar Haltungsnoten, ohne je angemessen die Frage zu beantworten, was Wirtschaftspolitik überhaupt zu leisten imstande ist. Deutschland hielt sich statt dessen mit Neiddebatten auf.« Als sei der Widerstreit der Interessen nicht wesentliches Merkmal der bürgerlichen Gesellschaft. FAZ und Kölner Stadtanzeiger haben bei aller anerkannten Misere noch etwas ganz anderes herausgefunden: Katherina Reiche ist nicht Robert Habeck. Die Frankfurter: »Öffentlich erklärt Reiche zuwenig, warum Zumutungen unausweichlich sind, um den Wohlstand zu sichern. In dieser Hinsicht ist sie ein Anti-Habeck.« Der Kölner: »Katherina Reiches ordnungspolitischer Ansatz steht im Gegensatz zur Idee ihres Vorgängers Robert Habeck, dass Transformation der bessere Weg ist.« Womit allerletzte Fragen geklärt wären.
Source: Junge Welt January 29, 2026 19:12 UTC