Der Protest war Teil eines Aktionstages der Gewerkschaft Vida in mehreren Bundesländern Österreichs. Die Eigentümer sind oft transnational aktive Großkonzerne, von denen manche nicht einmal ihren Schwerpunkt im Gesundheitsbereich haben. Es gehört zu 60 Prozent dem Vamed-Konzern und erhält für seinen Betrieb Gelder aus dem Wiener Stadtbudget. Das aktuelle Angebot der Kapitalseite liegt bei 2,75 Prozent mehr Gehalt ab Juli, mit noch niedrigeren Gehaltssteigerungen in den Folgejahren. Einen »Ausdruck mangelnden Respekts« gegenüber den Beschäftigten nennt das Harald Steer, der Gesundheitssprecher der Gewerkschaft Vida, gegenüber junge Welt.
Source: Junge Welt January 11, 2026 18:59 UTC