Auch hier haben Gelsenkirchen und Duisburg mit jeweils mehr als 40 Prozent die höchsten Quoten. Die Statistik wurde mithilfe der Daten der Jugendämter erstellt, die auch auf Befragungen der Eltern zurückgehen. „Die Kitas brauchen mehr Personal und die Erzieherinnen und Erzieher mehr Zeit für Sprachförderung und individuelle Förderung der Kinder und auch für Elternarbeit. AnzeigeDie GEW sieht das Land NRW in der Pflicht, die kommunalen Kitas finanziell stärker zu unterstützen und dabei Einrichtungen mit einem hohen Bedarf entsprechend stärker zu fördern. „Bei der Entwicklung eines auskömmlichen Finanzierungssystems für die Kitas in NRW halten wir einen einrichtungsbezogenen Sozialindex, also die Einbeziehung sozialer Daten – Anzahl der nichtdeutschsprachigen Kinder, Sozialleistungsbezug und Kinder mit erhöhtem Förderbedarf – für dringend erforderlich“, erläuterte der Sprecher der GEW NRW.
Source: Die Welt January 17, 2018 14:43 UTC