Irgendwo in Spandau, Staaken, Stadtgrenze, nicht weit entfernt stand mal die Mauer: Ein junger Mann in Turnschuhen läuft über die Felder der Bauern. „Die wirkten sehr surreal, ich habe mich gefragt, wo die herkamen.“„Auch das ist ein Findling“, sagt Jakob Ketzel, Bildhauer und Konzeptkünstler, er studiert an der Universität der Künste (UdK) in Berlin. Er erinnert sich dann an das Spannungsverhältnis in Spandau: Leben am Stadtrand, die City vor Augen. Und noch früher, als es noch kein Spandau gab, da konnten sich die Menschen die Herkunft der Steine auf den Feldern nicht erklären, erzählt Ketzel. Ketzel ist also ein guter Wichtel, er räumt die Brocken von den Feldern.
Source: Der Tagesspiegel October 30, 2018 13:41 UTC