Nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z./Samstagsausgabe) trifft sich Deutsche-Bank-Vorstandsvorsitzender John Cryan noch am Freitag mit ranghohen Vertretern des amerikanischen Justizministeriums in Washington. Damit steigt die Chance, dass sich das größte deutsche Geldinstitut in naher Zeit mit dem amerikanischen Justizministerium auf eine Strafe einigt. Während die Amerikaner eine Strafzahlung von 14 Milliarden Dollar fordern, möchte die Deutsche Bank deutlich weniger zahlen. Unabhängig von der genauen Höhe der Rechtsrisiken wird die Deutsche Bank in den nächsten Monaten frisches Kapital benötigen. Sonst ließen sich wohl kaum neue Anleger für die Deutsche Bank begeistern.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung October 07, 2016 14:15 UTC