Insbesondere Bildern, die die- Migranten, prekär Beschäftigter, in ihrem neuen Film "Jeunes mères": junge, sehr junge Mütter, die und deren Kinder nicht in klassische Familiensprukturen eingebunden sind - nicht nur sicht-, sondern außerdem greifbar, nachfühlbar werden lassen.Zum anderen heißt Filmemachen für die Dardennes fast stets auch:. Manche, wie Jérémie Renier aus ihrem Durchbruchsfilm "La promesse" oder "Rosetta" Émilie Dequenne, wurden in der Folge zu Stars. "Jeunes mères" ist der erste Dardenne-Film mit einer episodischen Struktur. Auch "Jeunes mères" ist nicht frei davon; etwa wenn wir in Julies Geschichte, weil uns eine wichtige Information fehlt,müssen… bevor wir, frohen Herzens, zu verstehen beginnen, dass lediglich das Zweit- oder Drittschlimmste vorgefallen ist. "Jeunes mères" ist sicherlich nicht der beste Film der Belgier, aber allemal ein eindrückliches Filmerlebnis - mit einem; und für das Brüderduo ein ehrenwerter Versuch, neue Wege zu beschreiten.
Source: Die Welt March 04, 2026 17:38 UTC