Die Gruppe habe 24 Mitglieder, sagte der erste stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Vereinigung, Wolfgang Fuhl, am Sonntag in Wiesbaden. Mehrere jüdische Organisationen hatten mit scharfer Kritik auf die geplante Vereinigung von Juden in der AfD reagiert. Die frisch gewählte Vorsitzende der Vereinigung „Juden in der AfD“, Vera Kosova, sagte, die AfD distanziere sich von Antisemitismus und Rassismus in jeglicher Form. Ihr Stellvertreter Fuhl erklärte, die Bundesvereinigung stehe für einen kritischen Dialog mit dem Zentralrat der Juden bereit. Voraussetzung für eine Aufnahme in die Bundesvereinigung sei neben der AfD-Mitgliedschaft eine ethnische oder eine religiöse Zugehörigkeit zum Judentum, sagte Fuhl.
Source: Handelsblatt October 07, 2018 18:04 UTC