FrankfurtVier bis sechs Wochen haben sich die Chefs von Deutscher Bank und Commerzbank Zeit gegeben, um eine Grundsatzentscheidung zu treffen, ob sie die beiden Geldhäuser in eine Fusion führen wollen. Am Donnerstag trafen sich die Aufsichtsräte von Deutscher Bank und Commerzbank zu getrennten Sitzungen, die bereits vor Wochen anberaumt worden waren. Allerdings gebe es noch immer viele Details, an denen der Deal scheitern könnte, heißt es in Finanzkreisen. Auch drei der fünf größten Investoren der Deutschen Bank sehen den Deal nach wie vor kritisch, weil sie fürchten, dass die Risiken der Fusion größer sind als der erhoffte Nutzen. Knapp 55 Prozent stimmen der Aussage nicht zu, dass die neue Bank international konkurrenzfähiger wäre als die beiden Einzelinstitute.
Source: Handelsblatt March 21, 2019 15:39 UTC