Das Interesse an Unternehmens-Neugründungen in Deutschland hat im vergangenen Jahr den tiefsten Stand seit 20 Jahren erreicht. Nach den langen Lockdown-Phasen infolge der Corona-Pandemie seien die Unsicherheiten bei Gründern groß, sagte DIHK-Präsident Peter Adrian. Gegen den Trend wuchs laut Gründungsreport allerdings das Interesse an Nebenerwerbsgründungen: Vier Prozent mehr Menschen wollten sich in den wirtschaftlich unsicheren Zeiten damit ein zweites berufliches Standbein aufbauen. Und auch bei größeren Betrieben legte die Zahl der Gründungen zu. «Das macht Hoffnung, dass unser Land trotz der aktuellen Unwägbarkeiten in Folge des russischen Angriffskriegs in der Ukraine auf innovative und mutige unternehmerische Persönlichkeiten bauen kann», sagte Adrian.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung June 18, 2022 14:56 UTC