„Der Energiepreisschock im Zuge des Iran-Kriegs trifft die Erholung hart“, sagte Timo Wollmershäuser, Konjunkturchef des Münchner Ifo-Instituts. „Gleichzeitig stützt aber die expansive Fiskalpolitik die Binnenwirtschaft und verhindert ein stärkeres Abrutschen.“ Das Frühjahrsgutachten trägt den Titel „Energiepreisschock überlagert Fiskalimpuls –Wachstumskräfte versiegen“. Der Iran-Krieg treibt die Energiekosten nach oben – deshalb rechnen die Institute mit einer höheren Inflation. In diesem Jahr sollen die Verbraucherpreise im Schnitt auf 2,8 Prozent steigen und 2027 weiter auf 2,9 Prozent. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt eine Teuerungsrate von 2,0 Prozent an, die als optimal für die Wirtschaft der 21 Euro-Länder gilt.
Source: Suddeutsche Zeitung April 01, 2026 17:09 UTC