Edward Berger, Regisseur des Oscar-Gewinners "Im Westen nichts Neues", kritisiert in einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" die öffentlich-rechtlichen Sender: Es gebe kein Interesse, innovative und radikale Filme in die Welt zu tragen. Edward Berger, Regisseur von "Im Westen nichts Neues", hatte seinen Film erfolglos ARD und ZDF angeboten, bevor er dann von Netflix produziert wurde. Berger warf ARD und ZDF Verantwortungslosigkeit gegenüber dem Kino vor: "Für mich persönlich ist das ein Riesenskandal", sagte er. Die öffentlich-rechtlichen Sender drückten sich vor ihrer Verantwortung, so BergerZudem gebe Deutschland die falschen Impulse: "Die Sender ermutigen ein Kino, das international hinterherhinkt", sagte Berger. Das gelte für das Fördersystem, aber besonders für ARD und ZDF: "Am stärksten drücken sich die öffentlich-rechtlichen Sender vor ihrer Verantwortung.
Source: Neues Deutschland April 29, 2023 16:35 UTC