Die IG Metall hatte mit der Ingenieurgesellschaft Auto und Verkehr (IAV) in der Vergangenheit einen Zukunftssicherungstarifvertrag abgeschlossen, der erhebliche Zugeständnisse der Beschäftigten beinhaltete. Nun fordert die IAV, einer der global führenden Technologiepartner der Autoindustrie, weitere drastische Maßnahmen, wie die IG Metall am Mittwoch erklärte. So etwa den Abbau von weiteren rund 1.500 Arbeitsplätzen bis Ende des Jahres, Einkommenseinbußen durch Arbeitszeitabsenkungen (rund 45 Millionen Euro jährlich), das Aussetzen der Entgelterhöhung von 3,3 Prozent, die im Januar fällig wäre (weitere 14 Millionen Euro), und eine tarifliche Nullrunde (elf Millionen Euro). »Hier werden erneut Opfer verlangt, ohne dass klar ist, wohin der Weg führt, sagte Thilo Reusch, Verhandlungsführer der IG Metall. Zentrale Forderung der IG Metall sei nun Transparenz.
Source: Junge Welt January 14, 2026 18:50 UTC