In einem Interview mit dem „Tagesspiegel“ vor einigen Tagen sagte Stepan Timoshin, dass er sich für alle „rund um Hertha“ interessiere. „Hertha BSC hat für mich höchste Priorität.“ Der gebürtige Lette kam im Alter von sieben Jahren nach Berlin und wurde schon früh unternehmerisch aktiv. Weil Timoschin durch den Weiterverkauf wertvoller Turnschuhe reich wurde, wird er von der Boulevardzeitung als „Sneaker-Millionär“ bezeichnet. Mehr zum Thema „Ich sage keinen Scheiß“ Wie Uwe Dinnebier Hertha BSC retten will Wolfgang Sidka will Präsident von Hertha BSC werden „Meine Chancen stehen gut, sonst würde ich nicht antreten“ Wahlen im November Das sind die Kandidaten für das Präsidium von Hertha BSCTimoshin soll außerdem Gelder des Modelabels „Elevate Clothing“ zweckentfremdet haben. Noch vor wenigen Tagen sagte Stepan Timoschin dem Tagesspiegel: „Hertha BSC ist der schlimmste Fall einer Sanierung, ein Chaos, ein Selbstbedienungsladen.“ Das muss aufhören.“Timoschins Anwalt äußerte sich am Freitagnachmittag zu den Vorwürfen.
Source: Der Tagesspiegel November 16, 2024 06:10 UTC