Der Hamburger SV musste beides am Samstag beim 2:5 gegen Dortmund hinnehmen. Zuerst ein Publikum, das seine Mannschaft verhöhnte, das die Welle machte, als der hoffnungslos überforderte HSV von Aubameyang & Co. nach allen Regeln der Kunst geplättet wurde. Und als dieses Schauer-Spiel - aus Hamburger Sicht - vorüber war, zeigten sogar die Dortmunder Mitgefühl. Und das nicht nur wegen des Liebesentzugs der Fans, der seinerseits nur eine frustrierte bis zynische Reaktion ist auf das, was in Hamburg seit langem im Argen liegt. Als nächstes geht es nach Hoffenheim, dann kommen mit Bremen, Darmstadt, Augsburg und Mainz Gegner, die schon eher der Hamburger Kragenweite entsprechen.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung November 07, 2016 07:28 UTC