In Argentinien hat am Mittwoch ein 48-stündiger Streik der Hafenarbeiter begonnen und den Export von Agrargütern ins Stocken gebracht. Die Gewerkschaft Fesimaf protestiert mit dem Ausstand gegen die geplante Arbeitsmarktreform der Regierung von Präsident Javier Milei. Betroffen ist Branchenvertretern zufolge vor allem der Hafen von Rosario, einer der weltweit wichtigsten Umschlagplätze für landwirtschaftliche Produkte. Das Gesetz würde unter anderem Einstellungsvorschriften lockern, die Urlaubsregelungen ändern sowie die Ausweitung der Regelarbeitszeit von acht auf zwölf Stunden ermöglichen. Die aktuellen Vorschriften seien veraltet und behinderten das Wachstum, argumentiert der militant neoliberale Präsident.
Source: Junge Welt February 18, 2026 18:56 UTC