Nach Paris und Straßburg besuchte der Bundespräsident am Freitag mit seiner Ehefrau Elke Büdenbender Griechenland. In dem Land, das mit den Sparauflagen der EU und hohen Flüchtlingszahlen kämpft, wollten die deutschen Gäste Signale der Wertschätzung vermitteln. Am Samstag will Steinmeier die Documenta 14 eröffnen, die erstmals in Athen beginnt. Europa sei "im Grundsätzlichen angekommen", gerade in Griechenland wüssten die Menschen, dass das Fortbestehen der EU "nicht mit einer Ewigkeitsgarantie ausgestattet" sei. Pavlopoulos nannte die Flüchtlingsfrage eine "existenzielle Aufgabe" der EU: "Es ist inakzeptabel, dass Mitglieder der EU durch Fremdenfeindlichkeit gekennzeichnet sind."
Source: Suddeutsche Zeitung April 07, 2017 17:00 UTC