Bei der Nominierung für die Direktkandidatur am Sonntagabend ließ eine Mehrheit von ihnen Gröhler im ersten Wahlgang durchfallen – wohlgemerkt ohne Gegenkandidaten. Erst im zweiten Wahlgang und nach der überraschenden Kandidatur von Martin Lindner, dem ehemaligen Landeschef der Berliner FDP, setzte sich Gröhler durch – mit einer Stimme Mehrheit. Allerdings nur, weil dieser wiederum die Mehrheit in seinem eigenen Ortsverband verloren hatte und zudem als Verbündeter der geschassten CDU-Landeschefin Monika Grütters galt. Evers blieb Generalsekretär der Berliner CDU, kandidiert nun aber in Treptow-Köpenick für seine Wiederwahl ins Abgeordnetenhaus. Mehr zum Thema Wechsel in Charlottenburg-Wilmersdorf CDU regelt Gröhler-NachfolgeGröhler wiederum dürfte die Verärgerung von Philipp Dillmann, Vize-Chef der Jungen Union, zu spüren bekommen haben.
Source: Der Tagesspiegel October 26, 2020 18:00 UTC