Ein Schriftstück mit knapp 500 Seiten, 66 »Reformempfehlungen« und einem »Einsparvolumen« von 42 Milliarden Euro für das nächste Jahr. Patienten sollen sich nach den Plänen mit 4,1 Milliarden Euro an den Kosten beteiligen – etwa indem sie höhere, an die Inflation angepasste Zuzahlungen für Medikamente leisten. Zudem könne eine vollständige Übernahme versicherungsfremder Leistungen durch den Bund – etwa für die Versorgung von Bürgergeldempfängern –die Belastungen um rund zwölf Milliarden Euro reduzieren. Denn die Finanzlage der GKV sei »alarmierend«, meinen die Kommissionsmitglieder: Sie beziffern die für 2027 erwartete Finanzlücke auf 15,3 Milliarden Euro. Ohne »Reformen« werde das Defizit bis zum Jahr 2030 auf 40,4 Milliarden Euro wachsen.
Source: Junge Welt March 30, 2026 17:43 UTC