Am Dienstag brachte Italiens Rechtskoalition unter Ministerpräsidentin Giorgia Meloni den Gesetzentwurf für ein neues Wahlrecht ins Parlament ein. Nur eine Woche nach der herben Schlappe beim Referendum über die Justizreform versucht die Rechtsregierung so, wieder in die Offensive zu kommen. Bisher nämlich werden die Sitze nach einem gemischten System vergeben: 63 Prozent über Proporz, 37 Prozent in Personenwahlkreisen. Doch mittlerweile hat sich die Opposition einigermaßen zusammengerauft, und gerade das Justizreferendum wurde zum definitiven Alarmsignal für Meloni. Meloni unter DruckNicht nur kam die Referendumspleite für Meloni völlig unerwartet.
Source: Neues Deutschland April 01, 2026 19:01 UTC