„Je länger wir in einem Raum sind, desto mehr atmen wir ein“, betont der Leiter des Hermann-Rietschel-Instituts an der Technischen Universität Berlin. Oktober wurde er der Öffentlichkeit in einer für ihn ungewohnten Rolle präsentiert, als Art „Regierungslüfter“. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) lud Kriegel ein, ihn zur Bundespressekonferenz zu begleiten, Titel der live im Fernsehen übertragenen Veranstaltung: „Die Corona-Lage im Herbst“. Treffen sich die 20 Personen drei Stunden lang, dann müsste die Zuluftmenge 4500 Kubikmeter pro Stunde (m3/h ) sein. Durch so eine Raumlüftung könne man je nach Raum das Infektionsrisiko vielleicht auf 20 Prozent reduzieren.
Source: Der Tagesspiegel October 27, 2020 06:11 UTC