Die Forderungen von Fridays for Future gehen in ihrer Radikalität weit über die bisherigen Positionen der etablierten Umwelt- und Klimagruppen wie Greenpeace, BUND oder Deutsche Umwelthilfe hinaus. Die aber hatten für sich bislang in Anspruch genommen, für „die Zivilgesellschaft“ zu sprechen und in Regierungskommissionen wie etwa jüngst zum Kohleausstieg einen „gesamtgesellschaftlichen Konsens“ verhandeln zu können. Das Ergebnis der WELT-Umfrage wirft Fragen nach der Festigkeit dieses gesellschaftlichen Konsens auf.
Source: Die Welt June 07, 2019 16:20 UTC