FeedbackAnzeigeNiemand darf sich wundern, wenn nach dem Mord an einer Studentin Unsicherheit um sich greift und in der Stadt auch manches Vorurteil gedeiht. Daran muss man erinnern angesichts der Nachricht: Es war mutmaßlich ein 17-jähriger afghanischer Flüchtling, der in Freiburg eine Studentin vergewaltigt und getötet hat. Freiburg, bekannt als Hort grün-liberalen Geistes, wird allerdings auf eine harte Probe gestellt, wenn es darum geht, angemessen mit diesem Verbrechen umzugehen. Er nimmt auch nie ein Blatt vor den Mund, wenn es um die Kriminalität von Ausländern geht. Dass nach dem Tod der Studentin 25 zusätzliche Polizisten nach Freiburg geschickt wurden, wirkte auf viele eher wie ein Schuldeingeständnis.
Source: Suddeutsche Zeitung December 04, 2016 18:51 UTC