Krieg sei eine „Gestaltungskraft ersten Ranges“, schreibt der Historiker Dieter Langewiesche in seinem neuen Buch. AnzeigeSchon Heraklit wusste: „Der Krieg ist aller Dinge Vater.“ Den vielleicht bekanntesten Satz seines Werkes schrieb der griechische Philosoph im fünften Jahrhundert vor Christus. 50 Jahre später charakterisierte der Historiker Thukydides den Krieg als einen „gewalttätigen Lehrer“. Lesen Sie auch Präsident im Krieg Wulffs "Stahlgewitter" und andere schiefe BilderGewaltsame Konflikte schufen zudem Nationalgefühl: „Im Krieg entfaltet die Nation am stärksten eine Vorstellung von sich selbst“, betont er. Dieter Langewiesche: „Der gewaltsame Lehrer: Europas Kriege in der Moderne“ (Verlag C. H. Beck München.
Source: Die Welt February 10, 2019 07:30 UTC