Von Schweden aus, der Heimat von Greta Thunberg, schaffte es die „Flugscham“ als Ausdruck des Unwohlseins über die persönliche CO2-Bilanz nach Deutschland. Die Zahl der Passagiere stieg in Deutschland zwischen November und März im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als sechs Prozent auf knapp 86 Millionen. Zuvor hatten sich in Deutschland SPD- Chefin Andrea Nahles und die Grünen- Vorsitzende Annalena Baerbock für eine Besteuerung von Flugbenzin ausgesprochen. So niedrige Preise seien eine Gefahr für die gesellschaftliche Akzeptanz des Luftverkehrs, sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr Anfang Mai: „Ökonomisch unverantwortlich, ökologisch unverantwortlich. Smygflyga wird es dort genannt, wenn Leute auf die laut aufgestellte Forderung nach Flugverzicht pfeifen – und „still und heimlich“ weiterfliegen.
Source: Der Tagesspiegel May 21, 2019 17:15 UTC