Ronald Grant Archive/IMAGO Alexander Kluge beim Dreh seines Films »Abschied von gestern« (1966)Das Österreichische Filmmuseum in Wien zeigt vom 22. Ich mache die Filme nicht mit Blick auf ihre Überlebensfähigkeit, glaube aber, dass sie robust sind. Woher kommt mit 94 Jahren die Energie, weiterhin jährlich Bücher zu schreiben, Filme zu machen, Ausstellungen zu organisieren? Wenn ich in einem Film zum Beispiel drei Szenen gleichzeitig zeige, dann kann ich mehr differenzieren und muss nicht alles linear erzählen. Die führt nicht zum Glück, aber es ist ein Glücksfall, wenn man abrüsten darf.
Source: Junge Welt February 15, 2026 18:31 UTC