Auf seiner Facebook-Seite hat Donald Trump 11,7 Millionen Fans, deutlich mehr als Hillary Clinton, die es auf 7,4 Millionen Anhänger bringt. In einem Statement fordert Trump eine „totale und vollständige Schließung“ der Grenzen für Muslime, die nach Amerika reisen, „bis die Repräsentanten des Staates herausgefunden haben, was vor sich geht“. In einem Memo distanzierte er sich von Aufsichtsratsmitglied Peter Thiel, der im Wahlkampf Trump unterstützt, und betonte den Wert der Vielfalt. Ein Gefallen würde sich der Konzern damit wohl kaum tun, sondern einen Beleg für den vielfach – auch und gerade von Trump – geäußerten Vorwurf bieten, die Medien sortierten im Wahlkampf die Welt im Sinne der Clinton-Kampagne durch. Abgesehen davon hat Facebook auch ein geschäftliches Interesse an der Kontroverse, so derbe und plump sie ausfallen mag.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung November 05, 2016 18:49 UTC