Der Potsdamer Klimaökonom Ottmar Edenhofer hat den Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung kritisiert und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) ein Einknicken vor Lobbyinteressen vorgeworfen. „Der Klimaschutzplan hätte für Deutschland ein großer Schritt sein können. Herausgekommen ist aber ein Trippelschrittchen“, sagte der Chefökonom des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung im Interview der F.A.Z. Mehr zum ThemaInsbesondere kritisiert Edenhofer, dass ein Mindestpreis für CO2-Zertifikate, den der Forscher als Schlüssel für den Erfolg der Energiewende ansieht, noch aus dem Klimaschutzplan verschwunden ist. Klimaökonom Edenhofer wirft Sigmar Gabriel in der #fazwoche Einknicken vor der Industrie-Lobby vorMit großer Skepsis blickt der Klimaökonom auf den amerikanischen Wahlsieger Donald Trump.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung November 17, 2016 16:51 UTC