Interview von Matthias Kolb , New YorkSZ: Vor fünf Jahren begann die "Occupy Wall Street"-Bewegung. Occupy hat uns aufgerüttelt und zu Optimisten gemacht, so ein Glücksgefühl kannten wir nicht. Heute wird weiter vom Gegensatz zwischen dem obersten 1 Prozent, das immer reicher wird, und den übrigen 99 Prozent geredet. Ich denke schon, denn durch Occupy mussten sich alle mit der sozialen Ungleichheit beschäftigen - Obama, die Republikaner und die Medien konnten das Thema nicht ignorieren. Dass er keine Spenden von der Wall Street und von Firmen annimmt, ist konsequent und bewundernswert.
Source: Suddeutsche Zeitung October 07, 2016 14:03 UTC