Die Berliner Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson (parteilos, für die CDU) wehrt sich gegen Vorwürfe, sie habe bei der Vergabe von Fördergeldern gegen Antisemitismus rechtswidrig agiert. "Die Landeshaushaltsordnung ist die Grundlage meines Handelns", sagte Wedl-Wilson dem rbb am Mittwoch. "Das machen wir im Kulturhaushalt regelmäßig, wenn es vorgesehen ist", so Wedl-Wilson. Wedl-Wilson sagte dem rbb, "selbstverständlich" sei es im Einzelfall begründet und auch dokumentiert worden, wenn Projekten der Eigenanteil erlassen wurde. In neuen Dokumenten findet sich zudem die Aussage von Senatorin Wedl-Wilson, sie werde sich über die Haushaltsordnung "hinwegsetzen".
Source: Der Tagesspiegel March 04, 2026 13:34 UTC