Daraus gab es eine kurze Szene, in der Susanne Jansen als Luxemburg und Arne van Dorsten als Karl Liebknecht über die Bühne tanzten und den Spartakusbund gründeten. Und da ging es natürlich um »Interventionen ins herrschende Produktionssystem«. Auf der Konferenz wurde er nun von der Chefredakteurin des Magazins Susann Witt-Stahl gefragt, wie er dieses Motto in seiner Kunst umsetzt. Anders als bei dessen weitgehend kontextfreier L’Art pour l’Art-Ästhetik geht es bei Mahama um konkrete gesellschaftliche Zustände. Für ihn gab es eine Schweigeminute im Saal, zwei Videos über seinen Tod wurden gezeigt.
Source: Junge Welt January 14, 2018 17:03 UTC