Der italienische Energiekonzern Eni und das spanische Unternehmen Repsol könnten schon ab Juli venezolanisches Öl nach Europa verschiffen, um Lieferausfälle aus Russland teilweise zu kompensieren. Washington hofft, dass Venezuela Europa helfen könnte, seine Abhängigkeit von Russland zu verringern und einen Teil der venezolanischen Lieferungen nach China umzuleiten, wohin rund 70 Prozent der Ölexporte gehen. Natürlich schränkt das Problem der Sanktionen die Möglichkeit einer Produktionssteigerung stark ein.«Gemeint sind die Sanktionen der USA, die Folge eines erbitterten Machtkampfes in Venezuela sind. In diesem Zusammenhang verhängten die USA Sanktionen, insbesondere gegen den Öl- und Bankensektor. Seit April 2019 ging Washington unter Donald Trump dazu über, ausländische Unternehmen, die mit Venezuela zusammenarbeiten, direkt zu bestrafen.
Source: Neues Deutschland June 13, 2022 00:44 UTC