DüsseldorfNeue Runde im Streit um die Kontrolle beim Stromproduzenten Uniper: Hedgefonds Elliott, der inzwischen 16,5 Prozent der Anteile hält, fordert das Management des deutschen Unternehmens auf, einen Beherrschungsvertrag mit Großaktionär Fortum abzuschließen. Dafür hat Elliott beim Vorstand die Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung beantragt, auf der ein entsprechender Beschluss gefasst werden soll. Er spekuliert offenbar, wie schon in zahlreichen anderen Fällen, auf eine hohe Abfindung, wenn die Finnen Uniper komplett übernehmen. „Elliott ist überzeugt, dass der bisherige unklare Schwebezustand der Beziehungen zwischen Uniper und Fortum eine unbefriedigende und nicht tragbare Dynamik schafft, die sich nachteilig auf Uniper auswirkt“, heißt es in der Erklärung. Der Hedgefonds fügte aber hinzu, dass er auf die außerordentliche Hauptversammlung verzichten würde, wenn Uniper selbst eine Abstimmung über den Beherrschungsvertrag auf die Tagesordnung der nächsten regulären Versammlung setze.
Source: Handelsblatt March 21, 2019 07:52 UTC