Keine Kinderarbeit, keine Umweltzerstörung: Das deutsche Lieferkettengesetz soll weltweit Standards setzen, sagt Ex-Entwicklungsminister und Chef der UNIDO Gerd Müller. Achtzig Prozent des Welthandels machen globale Lieferketten aus. Das ist ökonomisch und handelspolitisch sinnvoll: Das Gesetz gibt Unternehmen vor, sich konsequent mit ihren Lieferketten und deren „Schwachstellen“ auseinanderzusetzen. Wir wollen weitere Unternehmen für nachhaltige Lieferketten gewinnen, das Textilsiegel „Grüner Knopf“ in Deutschland zeigt, dass es geht. Denn am Ende muss eine nachhaltige Industrialisierung vor Ort stehen, die Armut verringert und gute Arbeitsplätze schafft.
Source: Neues Deutschland December 25, 2022 11:39 UTC