Erst in späten Jahren hat er sich ihm gegenüber so gefasst, dass er eine Summe aus Jungs Leben ziehen konnte. Statt dessen verabschiedete er sich (und seine Leser) 1920 vom Expressionismus, und zwar ausgerechnet in einer Rezension von Erich Mühsams Gedichten. »Verbrennt mich!« verlangte er von den Machthabern des »neuen Regimes«, den »augenblicklich herrschenden Gewalthabern«, ja den »braunen Mordbanden«. Welche Werke aber waren es eigentlich, die die Nazis empfahlen und zu fördern suchten? Er blieb ein einzelner (aber beileibe kein Einzelgänger), ein höchst unzuverlässiger Sympathisant von mancherlei Revolutionen.
Source: Junge Welt June 27, 2017 16:10 UTC