Ab Januar werden die nationalen Notenbanken des Euroraums gemeinsam mit der EZB Schuldtitel, vor allem Staatsanleihen, im Volumen von netto 30 Milliarden Euro monatlich erwerben. Außerdem teilte die Euro-Notenbank mit, dass die Anleihekäufe mindestens bis zum September des kommenden Jahres 2018 weitergehen werden. Die EZB strebt eine mittelfristige Teuerungsrate von nahe 2 Prozent an. Deshalb kann die EZB ihre Anleihekäufe ab Januar halbieren.“ Und die Geschäftsführerin des Verbandes der öffentlichen Banken, Iris Bethge, sagte: „Endlich wagt die EZB weitere Maßnahmen, um ihre ultra-expansive Geldpolitik zu korrigieren.“Die EZB-Entscheider brachten die umfangreichen Wertpapierkäufe, im Fachjargon „Quantitative Easing (QE)“, im Frühjahr 2015 auf den Weg. Auch die Erholung von der Krise hat, gerade auch nach Ansicht der Fachleute in der EZB, an Breite gewonnen und ist in nahezu allen Euroländer zu erkennen.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung October 26, 2017 11:54 UTC