Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) lehnt eine umfassende Bevorzugung europäischer Produkte bei Verwendung öffentlicher Gelder ab, um die Wirtschaft des Kontinents zu stärken. Er setze sich für einen Ansatz "Made with Europe" ("Mit Europa gemacht") ein, sagte Merz bei einem Industrietreffen in Antwerpen. Der Bundeskanzler stellt sich damit gegen den französischen Präsidenten Emmanuel Macron, der Quoten für Produkte "Made in Europe" ("In Europa gemacht") einführen will. Merz will EU-Gesetzgebung "systematisch überprüfen"EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zeigte sich offen für den französischen Vorstoß, knüpfte ihn aber auch an Bedingungen. Wir müssen die gesamte bestehende EU-Gesetzgebung systematisch überprüfen."
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung February 12, 2026 00:48 UTC