Auf die Bestellung folgt der AnrufDoch der russische E-Commerce-Markt hat seine Besonderheiten und Tücken: „In Russland ist Lokalisierung – also so tun, als ob man zu 100 Prozent russisch wäre, selbst wenn man es nicht ist – das Erfolgskriterium schlechthin“, rät Andreea Kremm, Leiterin der international aktiven Netex Consulting, die in Russland die Online-Autoreifenhändler Shiny-online.ru und avtoshina.ru betreut. Die Ware wird meist per Nachnahme geliefert, der Kunde zahlt erst, nachdem er seine Bestellung in der Hand hält. Online-Bezahldienste gewinnen langsam an Boden, doch dabei sind es nicht die Weltmarktführer wie Paypal, die in Moskau dominieren. Geht er shoppen, macht er das zumeist bei Yandex.Market. Europa kommt auf 23 Prozent, die USA auf zwölf Prozent.
Source: Handelsblatt April 30, 2017 11:03 UTC