Die von Vizepremier Óscar Pérez-Oliva Fraga vorgestellten Maßnahmen zielen darauf ab, die von der US-Blockade schwer getroffene Wirtschaft zu stabilisieren und neues Kapital zu erschließen. Die New York Times berichtete unter Berufung auf informierte Kreise, Washington arbeite darauf hin, den Rücktritt des kubanischen Präsidenten Miguel Díaz-Canel zu erzwingen. Ungeachtet dieser Drohkulisse hat die Regierung in Havanna – inmitten zunehmender Probleme infolge der US-Energieblockade – wirtschaftliche Öffnungsschritte bekräftigt. Zudem sollen Exilkubaner Zugang zum Finanzsystem erhalten, Devisenkonten führen und sich an Banken sowie Investitionsprojekten beteiligen können. Während die kubanische Regierung konkrete Schritte zum Beweis ihrer Dialogbereitschaft unternimmt, zeigt die Trump-Regierung keinerlei Bereitschaft, sich zu bewegen.
Source: Junge Welt March 17, 2026 18:31 UTC