Laurent Gillieron/KEYSTONE/dpa Der Generaldirektor der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) Olivier Niggli (Lausanne, 18.3.2025)Washington. Kurz vor Beginn der Olympischen Spiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo spitzt sich der Dauerstreit zwischen den Vereinigten Staaten und der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) weiter zu. Die USA, die bereits ihren Jahresbeitrag 2024 in Höhe von 3,6 Millionen Dollar zurückgehalten hatten, haben einen verschärfenden Gesetzesentwurf durch den Senat gebracht. Die Auseinandersetzung zwischen der obersten Anti-Doping-Organisation und den USA, in denen die Fußball-WM im kommenden Sommer sowie die Olympischen Spiele 2028 und 2034 stattfinden, schwelt seit Jahren. Die USA und die US-Anti-Doping-Agentur (USADA) hatten der WADA im Frühjahr 2024 nach einem publik gewordenen Dopingfall von 23 chinesischen Spitzenschwimmern Vertuschung vorgeworfen.
Source: Die Welt February 03, 2026 18:55 UTC