Der Münchner Hauptbahnhof ist derzeit eine Großbaustelle. „Es langt“, sagt Wolfgang Hauner, 64, an seinem letzten Arbeitstag. „Es langt“: Wenn Wolfgang Hauner aus diesen Jahren erzählt, klingt das nicht nach jemandem, der froh ist, dass endlich alles vorbei ist. „Wir waren vorbereitet.“ Denn schon einige Monate vor der großen Geflüchtetenbewegung des Jahres 2015 seien immer mehr Schutz suchende Familien am Münchner Hauptbahnhof gestrandet. In einer Wohnung, erzählt Hauner, hätten sie mal ein ganzes Lager geklauter Kisten gefunden, alles Mögliche bis hin zu Unterwäsche in diversen Formen und Größen.
Source: Suddeutsche Zeitung April 07, 2026 13:13 UTC